Der Spielmann Hans Bach (geb. 1555 in Andelsbuch) entstammt einer schon 1451 nachweisbaren Bauernfamilie, die möglicherweise aus religiösen Beweggründen ihre Heimat verlassen hat. 1591 wurde Bach von der Württembergischen Herzogin, die in Nürtingen residierte, für “Musik und Narrenspiel” in den Dienst genommen.Im Jahre 1601 tanzte Hans Bach bei einem Gesellenfußturnier in Tübingen voraus, das Herzog Friedrich von Württemberg veranstaltet hatte. Er wird als “Spielmann und des Fürsten kurzweiligen Rat” bezeichnet. Anfang Dezember 1615 ist Bach in Nürtingen gestorben. Das Bild wurde 1617 in Nürtingen von einem Meister W.S. gemacht. Hans Bach erscheint hier in Hoftracht mit Geige und Narrenschelle. Die Inschrift nennt ihn “morico celebris et facetus, fidicen ridiculus” (berühmter und spaßhafter Narr, lächerlicher Geiger).

Der Verein Hans Bach Lichtspiele

Hans Bach will ein professionelles Kinoangebot im Bregenzerwald etablieren und parallel dazu das Angebot für die Gemeinden in Vorarlberg im Rahmen des Wanderkinos ausweiten. Die Hans Bach Lichtspiele haben ihren Ursprung in der Idee, im Bregenzerwald das Filmschaffen sowie die Verbreitung von Filmen abseits des Mainstreams zu fördern.

Dies natürlich auch unter dem Aspekt, dass es in der Region seit vielen Jahren kein eigenes Kino mehr gibt. Ab 2018 stellt er auf das aktuelle Kinoformat DCP um. Somit kann Hans Bach alles spielen, was aktuell im Programm ist.